Wenn Hornhautdefekte nicht heilen wollen
Von einem persistierenden Hornhautepitheldefekt spricht man, wenn die oberste Schicht der Hornhaut auch zwei Wochen nach Beginn einer angemessenen Behandlung nicht abgeheilt ist. Diese Erkrankung gilt als besonders schwierig zu behandeln, da sie häufig nicht auf konventionelle Therapieansätze reagiert. Betroffene benötigen daher eine engmaschige, langfristige medizinische Begleitung, um schwerwiegende Folgeschäden wie Infektionen oder eine dauerhafte Beeinträchtigung des Sehvermögens zu verhindern.
Die Firma Dompé farmaceutici S.p.A. untersucht nun aktuell in der Studie “Phase 3, Multicenter, Randomized, Double-Masked, Vehicle-Controlled, Parallel Group Study to Evaluate the Safety and Efficacy of Recombinant Human Nerve Growth Factor Eye Drop Solution in Participants With Persistent Corneal Epithelial Defect (PCED)”, ob Augentropfen mit Nerve Growth Factor den persistierenden Defekt zur Heilung verhelfen können. Die Studie startet ab Mitte September in der Augenklinik des Universitätsklinikums Erlangen und schließt voraussichtlich bis Ende 2027 passende Patienten ein.
Bei Interesse melden Sie sich bitte mit dem Stichwort NGF-PCED-301 bei der Studienkoordination Sabrina Horch (sabrina.horch(at)uk-erlangen.de).


