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Augenklinik

Direktor:
Prof. Dr. med. Friedrich E. Kruse
Augenklinik

Verleihung der Asia Cornea Foundation (ACF) Medaille an Prof. Dr. Friedrich E. Kruse.

Die asiatische Cornea Gesellschaft würdigt damit die herausragenden wissenschaftlichen Leistungen von Herrn Prof. Kruse, Direktor der Augenklinik am Universitätsklinikum Erlangen.

In seinem Festvortrag berichtete Prof. Dr. Kruse über neueste Ergebnisse im Bereich der limbalen Stammzellforschung, die die Grundlage zu innovativen Therapieansätzen bei Patienten mit Hornhauterkrankungen aufgrund einer Limbusstammzellinsuffizienz bilden.

Damit würdigt die asiatische Cornea Gesellschaft die herausragenden wissenschaftlichen Leistungen von Herrn Prof. Kruse, Direktor der Augenklinik am Universitätsklinikum Erlangen. Prof. Kruse hat das neue Feld der endothelialen Descemet-Membran Transplantation (DMEK) entwickelt. Dabei wird nicht die gesamte Hornhaut sondern nur noch die erkrankte, innerste Zellschicht der Hornhaut durch eine gesunde Gewebeschicht ersetzt. Dieses DMEK-Operationsverfahren ist besonders schonend für die Patienten. Die gute Verträglichkeit des Transplantats und die schnelle Wiederherstellung der Sehschärfe bestätigt die hohe Wirksamkeit der DMEK-Methode. An der Erlanger Augenklinik werden pro Jahr über 700 DMEK-Hornhauttransplantationen durchgeführt.

Prof. Kruse ist ein weltweit führender, international anerkannter Experte auf dem Gebiet der Hornhauttransplantation und der Therapie von Erkrankungen der Augenoberfläche. Im Rahmen seiner wissenschaftlichen Forschung hat er bislang mehr als 250 wissenschaftliche Publikationen verfasst. Die ACF-Medaille ist die höchste Auszeichnung der Asia Cornea Society und wurde Prof. Kruse im Rahmen des diesjährigen Wissenschaftskongresses der Asia Cornea Society, der in diesem Jahr virtuell ausgetragen wurde, verliehen. In seinem Festvortrag berichtete Prof. Dr. Kruse über neueste Ergebnisse im Bereich der limbalen Stammzellforschung, die die Grundlage zu innovativen Therapieansätzen bei Patienten mit Hornhauterkrankungen aufgrund einer Limbusstammzellinsuffizienz bilden.

 

 

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