Fakten und Formen der Uveitis

Augenklinik

Direktor:
Prof. Dr. med. Friedrich E. Kruse

Vordere, mittlere und hintere Uveitis:

Die verschieden Uveitisformen werden je nachdem welcher Teil des Auges betroffen ist, klassifiziert: Vordere, mittlere und hinterer Uveitis. Bei der vorderen Uveitis ist die Regenbogenhaut und der Strahlenkörper entzündet. Infektionen oder entzündliche Systemerkrankungen sind die typische Ursachen dieser Erkrankung. Die intermediäre Uveitis beschreibt eine Entzündung des Glaskörperraums. Bei einer hinteren Uveitis ist die Aderhaut vorwiegend betroffen und wird oft keine Ursache gefunden.

Formen:

Man unterscheidet zwischen primären und sekundären Uveitiden.
Bei den primären entzündlichen Augenerkrankungen ist oft kein auslösender Ursache zu finden. Man führt diese Veränderungen am Auge auf einen autoimmunologischen Faktor zurück. Hier richtet sich die Immunabwehr fälschlich gegen körpereigene Strukturen, insbesondere die des Auges. Die sekundären Formen der Uveitis sind Folgen anderer Grunderkrankungen (z.B. Rheuma), welche sich u.a. am Auge bemerkbar machen.

40% aller Patienten haben eine primäre Uveitis. Bei solchen Patienten findet man keine weitere Erkrankung außer der Augenentzündung selbst.
Die anderen 60 % der Patienten haben Augenentzündungen als Folge oder Begleiterscheinung einer Systemerkrankung.

Akut oder chronisch:

Man unterscheidet zwischen akuten (treten schnell auf, und können nur einmalig vorkommen) und chronischen Formen (mit schleichendem Anfang, Symptome länger als 3 Monate). Beide Formen können immer wieder (auch Jahre danach) in Form neuer akuter Entzündungsschübe auftreten. Auch hierbei kann eine rasche Therapieeinleitung einen Entzündungsschub oft mildern.

 

Verantwortlicher Oberarzt

Prof. Dr. Antonio Bergua
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