Behandlung der Uveitis

Augenklinik

Direktor:
Prof. Dr. med. Friedrich E. Kruse

In der der Augenklinik des Universitätsklinikums Erlangen werden im Rahmen der Uveitis- Sprechtunde jährlich etwa 4.000 Patienten untersucht, diagnostiziert und behandelt. Eine detallierte Anamnese sowie eine genaue klinische Untersuchung der Patienten bildet der Kern der Diagnose.

Diese wird durch die Verwendung neuer Technologien (Optical Coherence Tomography, Laser-Flare-Cell-Meter, etc.) unterstützt. Darüber hinaus werden, wenn nötig, die Uveitis-Patienten konsiliarisch an andere Einrichtungen unseres Universitätsklinikums (Neurologie, Immunologie, Dermatologie, etc) vorgestellt.

Besondere Schwerpunkte der Uveitisforschung sind die retinalen Vaskulitiden sowie die Therapie und Verlaufskontrolle juveniler und anderer chronische infektiöse und nicht-infektiöse intraokulare Entzündungen.

Es besteht eine enge Kooperation mit dem Institut für Virologie, Mikrobiologie sowie anderen Kliniken innerhalb und außerhalb des Universitätsklinikums Erlangen. Hierbei werden insbesondere die Einführung neuer Immunsuppressiva (z.B. „Biologika“) für die Behandlung therapieresistenter Uveitiden evaluiert.

Therapie

Besteht die Gefahr einer Verklebung zwischen der Regenbogenhaut und Linse, wird die Pupille mittels Augentropfen (Mydriatika) erweitert. Dabei kann es übergangsweise zu einer vermehrten Blendung kommen. So lange diese pupillenerweiternden Tropfen notwendig sind, dürfen Sie kein Auto (bzw. LKW) selbst steuern. Denken Sie dabei bitte an sich selber und an andere.

Wenn der Augeninnendruck ansteigt, kann man das mit augendrucksenkenden Tropfen behandeln. Man versucht die auslösende Ursache der Uveitis, soweit sie bekannt ist, zu behandeln. Bakterielle Infektionen werden mittels Antibiotika Tabletten behandelt. Auch virale, mykotische (Pilze) und parasitäre Infektionen müssen in der Regel auch mit Tabletten oder Infusionen behandelt werden. Gleichzeitig wird Kortison in Form von Augentropfen oder Tabletten verabreicht, um die begleitende Entzündung zu mildern.

Bei chronischen Uveitiden werden manchmal Immunsystemabswächende Medikamente (Cyclosporin A, Metothrexat, etc.) notwendig, um eine aggressive Entzündung zu beenden.

 

Verantwortlicher Oberarzt

Prof. Dr. Antonio Bergua
Visitenkarte
 
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Zusammenfassung