Diagnostik

Augenklinik

Direktor:
Prof. Dr. med. Friedrich E. Kruse

Spaltlampenuntersuchung (indirekte Opthalmoskopie)

Das wichtigste Diagnoseverfahren ist die indirekte Ophthalmoskopie. Aderhautmelanome sind fast immer nodulär und von der Umgebung gut abgrenzbar. Zu den typischen Veränderungen gehören oberflächliche Lipofuszin-Auflagerungen, ein tumoreigenes Gefäßsystem, pilz- bzw. kragenknopfartige Form beim Durchbruch des Tumors durch die Bruchsche Membran sowie eine kollaterale bzw. tumorferne Netzhautablösung.
Große Ziliarkörpermelanome können eine episklerale Gefäßerweiterung, Linsensubluxation und bei Einbruch in die Vorderkammer eine einseitige Drucksteigerung hervorrufen.

Farbstoffuntersuchung (Fluorsezenzangiographie )

Die Fluoreszenz-angiographie ermöglicht die Darstellung des tumoreigenen Gefäßsystems und zeigt die charakteristische frühe Blockade der Untergrundfluoreszenz im Tumorbereich.

Ultraschall-Echographie

Das aussagekräftigste diagnostische Hilfsmittel ist die Ultraschall-Echographie. Typische Befunde neben Form und Ausdehnung des Tumors ist die chorioidale Exkavation, die mittlere Reflektivität im Tumor und der Nachweis eines Gefäßschwirrens

Computertomographie

Die Computertomographie mit der 3D-Rekonstruktion und die Kernspintomographie dienen der Beurteilung der Tumorausdehnung und eines möglichen extraokulären Tumorwachstums.

 
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Zusammenfassung