Allgemeines

Augenklinik

Direktor:
Prof. Dr. med. Friedrich E. Kruse

Molekulare Pathogenese

Molekulare Interaktionen sowie deren pathophysiologische Veränderungen stellen die Grundlage für die späteren morphologischen Auffälligkeiten an der Papilla N. optici sowie funktionellen perimetrische Ausfälle dar. Spezifische molekularbiologische, immunhistochemische und elektronenmikroskopische Analysen ermöglichen eine gezielte Suche nach Frühmarkern sowie pathogenetischen Einflussfaktoren der Glaukomerkrankung.

 

 

Staatlich anerkannte private Berufsfachschule für Orthoptik

Historie
Als Orthopistin kann man seit 1954/55 in Deutschland ausgebildet werden. In Erlangen ist dies seit 1970 Jahren möglich.

Berufsbild: 
Orthoptistinnen und Orthoptisten befassen sich mit der Vorsorge (Prävention), Untersuchung (Diagnostik) und Behandlung (Therapie) von Störungen des ein- und beidäugigen Sehens.
Dazu zählen u.a.: angeborenes und erworbenes Schielen (Strabismus), Augenbewegungs-störungen (Paresen), Sehschwäche (Amblyopie), Doppeltsehen (Diplopie), Augenzittern (Nystagmus), uvm.
Betreut werden Patientinnen und Patienten aller Altersgruppen, vom Säugling bis ins hohe Erwachsenenalter. Durch die Variabilität der Patienten sind Einfühlungsvermögen und Geduld gefordert.
Zudem sind Orthoptistinnen und Orthoptisten in der Betreuung und Versorgung Sehbehinderter tätig (Low Vision), sowie mit der Diagnostik und Therapie von Patienten mit Sehstörungen durch erworbene Hirnschädigung (Neuro-Orthoptik) und Patienten mit Lern- und Entwicklungsauffälligkeiten betraut.
Orthoptistinnen und Orthoptisten arbeiten eigenverantwortlich in verschiedenen Einrichtungen des Gesundheitswesens mit Ärzten und anderen Berufsgruppen zusammen:
- in Augenarztpraxen und –kliniken
- in Einrichtungen für Sehbehinderte und Blinde
- in Neurologischen Kliniken und Rehakliniken
- in Sonderschulen

Warum ist die Orthoptik wichtig? 

Durch die Früherkennung von Schielen, Fehlsichtigkeiten und angeborenen Augenerkrankungen, die die Sehentwicklung beeinträchtigen, können Dauerschäden verringert oder sogar ganz vermieden werden, indem eine frühzeitige Therapie eingeleitet wird. 

Schielen ist zum Beispiel nicht nur ein Schönheitsfehler; Schielen und Fehlsichtigkeiten stellen eine Sehbehinderung dar. Werden das frühkindliche Schielen oder eine Fehlsichtigkeit nicht rechtzeitig erkannt und behandelt, so entstehen neben der kosmetischen Beeinträchtigung weitere Behinderungen:
- Entstehung einer Sehschwäche/Schwachsichtigkeit (Amblyopie).
Darunter versteht man eine herabgesetzte Sehschärfe, die durch mangelnden Gebrauch eines organisch gesunden Auges entsteht.
- Störung oder Verlust des beidäugigen (räumlichen/plastischen) Sehens
- Einengung der Berufswahl ‚
- Einschränkungen beim Führerschein
- Kosmetische Beeinträchtigung des Aussehens und Auffälligkeiten im Verhalten 

Durch die Versorgung von Patienten mit erworbenen Sehstörungen (z.B. Doppeltsehen durch Schielen mit oder ohne Augenbewegungsstörung, Gesichtsfeldausfälle, Sehbehinderung) kann diesen die Bewältigung des Alltags erleichtert werden. Zudem können die orthoptischen und neuroorthoptischen Untersuchungsergebnisse richtungsweisend für die Ursache sein – die rasche Findung der Ursache ermöglicht wiederum einen zeitnahen Therapiebeginn in anderen Fachrichtungen. 

Folgen des kindlichen Schielens:

Schielen ist nicht nur ein Schönheitsfehler; Schielen und Fehlsichtigkeiten stellen eine Sehbehinderung dar. Werden das kindliche Schielen und die Fehlsichtigkeit nicht rechtzeitig erkannt und behandelt, so entstehen neben der kosmetischen Beeinträchtigung weitere Behinderungen:

  • Entstehung einer Sehschwäche/Schwachsichtigkeit (Amblyopie). Darunter versteht man eine herabgesetzte Sehschärfe, die durch mangelnden Gebrauch eines organisch gesunden Auges entsteht.
  • Störung oder Verlust des beidäugigen (räumlichen/plastischen) Sehens
  • Einengung der Berufswahl
  • Einschränkungen beim Führerschein
  • Kosmetische Beeinträchtigung des Aussehens und Auffälligkeiten im Verhalten

Tätigkeitsfeld
Die Orthoptistin untersucht Kinder sowie Erwachsene mit verschiedenen Augenerkrankungen. Es werden eine genaue Diagnose gestellt und mögliche Therapieansätze mit dem Patienten besprochen.

Berufsfachschule

Es stehen jährlich vier Ausbildungsplätze zur Verfügung. Ausbildungsbeginn ist der 1. August, tatsächlicher erster Ausbildungstag mit Unterrichtsbeginn ist der 1. September bzw. der erste Werktag im September.
In den ersten zwei Ausbildungsjahren wird neben theoretischem Unterricht bereits viel Wert auf praktische Kenntnisse gelegt. Nach Abschluss des zweiten Jahres ist der theoretische Unterricht weitgehend beendet und es erfolgt in der Regel eine Anstellung als Pratikant/ Praktikantin an der Augenklinik. Am Ende des dritten Jahres steht das Abschlussexamen. 

Schulgeld

Es wird ein monatliches Schulgeld von 150 € für die ersten beiden Schuljahre, und 50 € im dritten Schuljahr erhoben, sowie eine Aufnahmegebühr in Höhe von 125 €. Der Freistaat Bayern gewährt aufgrund des Schulfinanzierungsgesetzes auf Antrag des/der Schüler/-in 
100 € Schulgeldersatz pro Monat im ersten und zweiten Ausbildungsjahr. Es ergibt sich ein monatliches Schulgeld in Höhe von 50 €.

 
Schulleitung

Prof. Dr. med. Gusek-Schneider

Staatlich anerkannte private Berufsfachschule
für Orthoptistinnen
an der Augenklinik des Universitätsklinikums Erlangen
Schwabachanlage 6
91054 Erlangen

 
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Zusammenfassung