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Augenklinik

Direktor:
Prof. Dr. med. Friedrich E. Kruse
Augenklinik, Forschungsstiftung Medizin, Uni-Klinikum

Vom Starstich zur All-Laser-Kataraktchirurgie

Bürgervorlesung am 23. April 2018 informiert über Behandlungsmöglichkeiten von Grauem Star

Das Augenlicht zu verlieren ist für die meisten wohl die schlimmste Vorstellung. Bei Patienten, die an Grauem Star leiden, kommt die Erblindung schleichend, denn die Linse trübt immer weiter ein. Zum Glück ist der Nebel, wie ihn viele Betroffene beschreiben, heute durch eine ambulante Operation gut behandelbar. Es gilt zu entscheiden: Skalpell oder Laser? Wie beide Möglichkeiten aussehen, für wen sie sich eignen und wo die jeweiligen Vorteile liegen, darüber spricht Prof. Dr. Christian Mardin, leitender Oberarzt der Augenklinik (Direktor: Prof. Dr. Friedrich E. Kruse) des Universitätsklinikums Erlangen, im Rahmen seiner Bürgervorlesung am Montag, 23. April 2018.

Eine Augenlaser-Operation kennen viele, die sich ihre Sehstärke korrigieren lassen möchten. Doch die Technologie, die feinste Schnitte ermöglicht, kann auch für weitere Behandlungen eingesetzt werden - zum Beispiel für die Therapie von Grauem Star, auch Katarakt genannt. In diesem Eingriff muss die getrübte Linse des Patienten entfernt und durch eine neue Kunststofflinse ersetzt werden. Im traditionellen Verfahren öffnet der Operateur die Linsenkapsel mit einem Skalpell. "Heute setzen wir aber zunehmend auf den Femtosekundenlaser", erklärt Prof. Mardin. "Dieser arbeitet mit Lichtimpulsen, die nur eine billiardstel Sekunde kurz sind. Wir können die erkrankte Linse völlig berührungslos und in perfekter Kreisform ausschneiden, zerkleinern und absaugen. Vor allem für das umliegende Gewebe ist diese Therapieform schonender."

Einladung zur Bürgervorlesung

Wie die Katarak-Operation - ob manuell oder mit dem Laser - ausgeführt wird und wo die Unterschiede der beiden Behandlungen liegen, das erklärt Prof. Mardin in seiner Bürgervorlesung am Montag, 23. April 2018. Die Veranstaltung beginnt um 18.15 Uhr im Rudolf-Wöhrl-Hörsaal, Östliche Stadtmauerstraße 11, in Erlangen. Der Eintritt ist frei und die Zuhörer sind im Anschluss herzlich eingeladen, Fragen zu stellen.

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Christian Mardin
Telefon: 09131 85-34491
E-Mail: christian.mardinatuk-erlangen.de

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